24 hours flight

Ich bin da. Ich bin wirklich da. Am anderen Ende der Welt. Unten. Muss ich mich festhalten..?

Ich hatte in so wenig Tagen so viele Eindrücke wie in meinem ganzen Leben noch nicht. Ich weiß gar nicht wo und wie ich anfangen soll zu schreiben. Ich will auch nicht zu viel schreiben, sonst liest es keiner… (Zumindest lese ich so lange Einträge immer nie, aber jetzt verstehe ich warum das manchmal nicht anders geht..) Ich fange in diesem Post einfach mal mit dem Flug an und dann verfasse ich die Tage einen neuen Post über die Orientationdays. Das ist doch eine gute Idee oder nicht?!

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Also, nachdem ich meinen Koffer über eine Woche ständig ein- und ausgepackt habe (im Ernst, das ist nicht übertrieben!!) und ständig frustriert über das Gewicht war, hat es nun doch irgendwann funktioniert – 30,9 Kilo. Immer noch einen Kilo zu schwer und mein Handgepäck war auch viel zu viel und viel zu schwer, aber ich habe einfach gehofft, dass Emirates mich mitnimmt…Die letzten Tage in Deutschland vergingen unglaublich schnell. Ich weiß noch genau als ich Anfang Januar immer noch gesagt habe „Ich habe ja noch eeeeeeewig Zeit!!“ – äh ja. Dann war auch schon Samtag der 30. Januar und ich hatte ja meine kleine aber wunderschöne Abschiedsfeier. Ich habe mich richtig gefreut über alle, die gekommen sind, es war so schön, die wichtigsten Menschen noch einmal alle zusammen zu haben! Natürlich verging der Samstag wie auch der Sonntag wie im Flug und dann der große Tag: Montag. Zeit für die Abreise. Aufregend und doch irgendwie so unreal. Und ich kapiere es irgendwie immer noch nicht so ganz, dass ich jetzt in meinem neuen Zuhause sitze und tatsächlich schon den ersten Post hier in Neuseeland schreibe. Ich muss nun nicht mehr via Google Maps durch die Straßen in meinem Neuen Zuhause gehen, ich kann das wirklich tun. Also ich muss sagen, trotz der Tatsache, dass ich das Fliegen ja wirklich liebe und keinerlei Panik oder so davor habe, war der Flug verdammt anstrengend.Ständig Kofferkontrollenund hoffen, dass ich nichts auspacken muss, ständig wird man selbst kontrolliert, ständig hoffen, dass man keine wichtigen Dokumente verloren hat bei all dem ein- und auspacken an den Kontrollen, ständig Pässe vorzeigen, ständig schnüffeln irgendwelche Drogenhunde an einem herum. Das war jetzt nicht unbedingt so meins Ich bin fest davon ausgegangen, dass für mich üüüüberhaupt gar kein Problem wird im Flugzeug u schlafen.Am ersten Flug (Hier in Deutschland um 20:30 los geflogen) konnte ich nur ca. eine Stunde schlafen. (Natürlich erst am Ende und dann wurde ich geweckt wegen der Landung) Der erste Stop war dann Dubai. Da habe ich mich etwas frisch gemacht und dann am Flughafen geschlafen, keine Ahnung ob das ein Fehler war, aber ich war zu nichts anderem in der Lage :D. Weiter ging es nach Brisbane, das war der längste und krasseste Flug. Bitte, fragt mich nicht, durch wie viele Zeitzonen wir geflogen sind, ich hatte kein Zeitgefühl mehr, ich wusste nicht, welcher Tag war..

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Es war mir ein Rätsel. Ziemlich am Ende dieses Fluges gab es dann Frühstück. Das Witzige, es gab am Anfang des Fluges von Brisbane nach Auckland wieder Frühstück… WHAAAAAT?! Ich war irgendwann einfach nur noch fertig, müde, ecklig und das hat dann auch keinen Spaß mehr gehabt und um ehrlich zu sein, das Fliegen war nicht mehr spannend. Es hat einfach Ewigkeiten gedauert. Wie groß ist bitte unsere Weltkugel?Das Ankommen war dann umso schöner. Wir mussten zwar durch zig Kontrollen aber als wir raus kamen hat die große Überraschung gewartet: Meine Gastmama hat am Flughafen auf mich gewartet um zu sehen ob ich gut angekommen bin. Das hat sich so gut angefühlt und ich war die Einzige, bei der das so war und daher total stolz und gerührt. Ich habe mich einfach so willkommen gefühlt und so angenommen. Und aus dem Flughafen raus eine riesige Hitzewelle – 28 Grad und ich in Jeans und Pulli und Schal.. 😀 (Seit der ganzen Reise ist mir jetzt immer wieder total schwindlig, aber ich glaube das ist die Müdigkeit, so viel Neues, so viel Aufregendes, so viel Umstellung..)

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Das waren jetzt mal einige Eindrücke meiner Reise hierher. Ich habe das Gefühl, dass ich nichtmal die Hälfte aller Erlebnisse erzählt habe, aber ich glaube das Wichtigste ist dabei!! Falls du Fragen hast, dann melde dich per Kommentar oder Email, ich freue mich!!

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