Land der Wunder

Eigentlich habe ich mir vorgenommen meine Blogposts ein wenig mehr (kann man das so sagen) einem roten Faden folgen zu lassen. Aber ich merke schon jetzt, dass meine Gedanken total durcheinander schwirren. Drei Tage sind eben nicht so einfach zusammen zu fassen, schon gleich gar nicht, wenn man an einem unfassbar beeindruckendem Ort gewesen ist. Wir haben uns vor mittlerweile 3,5 Wochen ein Wochenende Rotorua angeschaut. Das liegt zwischen Auckland und Wellington, nähe Taupo. (Also unterhalb auf der Nordinsel) Ich möchte in diesem Post den ersten Tag mit euch teilen.

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Der Freitag war unser Tag eins in Rotorua. Wir sind so gegen Zwei angekommen und leider war das Wetter nicht so der brüller. Es hat geregnet und es war bewölkt. Das war in neun Monaten aber auch das erste Mal für mich, dass ich schlechtes Wetter bei einem Trip hatte. Deshalb wollte ich einfach dankbar sein, dass ich so gesund bin und diesen Trip überhaupt machen konnte. Außerdem muss man Regen nur zu schätzen wissen und dann kann man es ganz anders genießen. Wir haben uns entschlossen mit der Gondel ein Stück eines Berges (vermutlich war es auch ein Vulkan so wie gefühlt jede kleine Erhöhung in Neuseeland) hinauf zu fahren und die Aussicht zu genießen. Eine der dümmsten Ideen bei bewölktem Himmel und Regen. Fragt nicht, was wir uns dabei gedacht haben, wahrscheinlich gar nichts..

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Aber der Abend war umso besser. Das Wetter war zwar immer noch bescheiden aber wie gesagt wollte/n ich/wir das Beste draus machen. Wir hatten einen Abend im Tamaki Maori Village gebucht. Wir wurden mit einem sehr alten Bus abgeholt und zum Village gefahren. Nach einigen Einweisungen wie zum Beispiel dass man nicht lachen oder grinsen darf während der Begrüßungszeremonie, hat es begonnen. Die Begrüßungszeremonie ist sehr interessant, ungewöhnlich und doch irgendwie sehr beeindruckend. All die Traditionen, Lieder, Gesten und besonders die Mimik der Maori sind sehr einzigartig. Es war sehr faszinierend für mich zu sehen.

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Wir bekamen eine Führung durch das Maori Village in der uns alles mögliche über die Kultur gezeigt wurde. Basteleien, Spiele, Tänze und vieles mehr. Danach folgte eine Aufführung der traditionellen Tänze und Lieder. Natürlich wurde da auch der Haka aufgeführt (ein sehr berühmter und heute noch wichtiger Bestandteil der Maori -eine Art Kriegstanz).

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Das Ende und ich würde sagen der Höhepunkt war ein traditionelles Abendessen. Um ganz ehrlich zu sein bin ich davon ausgegangen, dass uns etwas spektakuläres ist. Vielleicht gegrillte Schnecken auf Fischei oder so. Ich hatte ja keine Ahnung was Ureinwohner essen. (Vielleicht etwas übertrieben, aber ich dachte wirklich an etwas sehr, sehr außergewöhnliches). Wie sich aber herausgestellt hatte, essen Maori wie andere Menschen auch. Der Hongi (das ist das Abendessen) bestand aus Köstlichkeiten wie Süßkartoffeln, gegrillte Karotten, Lamm, Chicken, Fisch, Muscheln, Brot, Soßen, Salat und Ähnliches. Es war absolut lecker und vor allem der Nachtisch hat es mir angetan. Es gab einmal einen Schoko-Gewürzkuchen. Zumindest hat es für mich so geschmeckt, wir konnten uns nicht ganz einigen was es nun ist. Und es gab Baiser Torte mit Früchten. Es sah gigantisch aus und war super, super lecker. Da musste ich gleich an Mama denken. 🙂

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