Wie gehts dir eigentlich?

Erst einmal wünsche ich euch allen auf diesem Wege ein frohes und besinnliches Osterfest. Ich hoffe es geht euch allen gut und ihr habt ein gesegnetes langes Osterwochenende. Ich verbringe dieses Wochenende ganz gemütlich Zuhause und besinne mich tatsächlich sehr. Es tut gut über das unfassbar, großartige, gnädige und liebevolle Geschenk nachzudenken und Jesus dafür zu danken was er auf sich genommen hat um mich kleine, unbedeutende Person zu retten. Heute, am Ostersonntag waren wir zum ersten Mal ALLE gemeinsam in der Kirche, das hat mir sehr viel bedeutet und war wirklich sehr schön.

cof

Ansonsten möchte ich euch in diesem Post endlich mal ein Update über mein letzten Monate geben und auf die vergangenen 15 Monate zurückblicken.

Es geht mir gut!!

Meine Mama hat mich vor einigen Wochen darauf aufmerksam gemacht, dass ich in keinem Blogpost erwähne wie es mir eigentlich geht. Das habe ich gar nicht geglaubt, aber sie hat recht, ich berichte ’nur‘ über meine Erlebnisse. Aber ich kann euch sagen, es geht mir wirklich sehr gut. Ich habe den Sommer sehr genossen, war viel am Meer und habe Unmengen an Eis gegessen. Außerdem habe ich den Sport für mich entdeckt und gehe nun regelmäßig laufen. Das ist nach der Arbeit so meine Zeit zum abschalten und irgendwie meine Pause von den Kids.

cof

Natürlich geht es mir nicht 24/7 gut und das Au Pair sein hat auch seine Nachteile. Ich hatte in den vergangenen Monaten, den Dezember mit eingeschlossen, sehr mit Heimweh zu kämpfen, das hat sich aber seit Ende März aber gelegt und ich fühle mich besser. Es ist eben doch eine sehr lange Zeit, die ich von meinem normalen Leben weg bin und natürlich kommen manchmal auch Zweifel an der Verlängerung in Neuseeland.

cof
„Ich kann mir auch vorstellen länger zu bleiben!“ 

Das war der Satz den ich oft gesagt habe, als Menschen mich fragten wie lange ich denn in Neuseeland sein werde. Und ich glaube damals, als ich noch in Deutschland war, war das ein einfach so schnell dran gehängter Satz. Dass es nun aber tatsächlich so passiert ist, ist irgendwie verrückt. Nun bin ich den 15 Monat in Neuseeland und ich sehe mich schon jetzt Koffer packen und nach Hause fliegen. Dann werde ich sagen „Wo sind die letzten zwei Jahre hin verflogen?“.

cofsdr

Und danach?

Außerdem mache ich mir viele Gedanken über mein weiteres Leben. Was will ich in Neuseeland noch sehen, bereisen, machen, erreichen? Das sind Fragen, die gerade immer wieder in meinem Leben auftauchen. Ich habe tatsächlich noch ein bisschen was vor. Nicht nur Trips, sondern auch viele persönliche Ziele, die ich mir gesetzt habe. Noch in Deutschland habe ich ganz bewusst beschlossen, dass ich die Zeit in Neuseeland nutzen möchte um Verschiedenes zu verändern, mich zu entwickeln, Einstellungen zu überdenken und Erlebtes zu verarbeiten. Der Abstand zu Deutschland und meinem normalen Leben tut mir momentan noch unglaublich gut und ich kann Vieles aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten. Außerdem habe ich noch ein paar Trips und activities geplant für die kommende Zeit, aber dazu erzähle ich euch dann genaueres.. 😉

cof

Neuigkeiten!?

Unter diesem Punkt muss ich euch leider enttäuschen. Es gibt nichts neues, weder einen Partner noch einen potenziellen Partner und ich bin auch nicht auf der Suche nach einer komplizierten lovestory mit einem Kiwi-boy.. NOPE, dat kommt mir ja nisch in die Tüte!! Das Einzige, was vielen neu ist/war und viele sehr überrascht hat seht ihr auf dem untersten Bild. Meine Haare sind ein ganzes Stückchen gewachsen und das Bild hat mir viele Nachrichten beschert.. „WOW Saskia, bist du das???“ „Wer ist das auf deinem Profilbild? WAS? DU? Krass!!“ 

sdrcof

Skytower

Die Bilder, die ihr in diesem Post seht, sind im März auf dem Skytower entstanden. Ich war dort zum Abschied einer sehr lieben und wichtigen Freundin die wieder nach Hause nach Deutschland geflogen ist. Es war absolut atemberaubend als wir aus dem Aufzug gestiegen sind und uns ganz Auckland zu Füßen lag. Es war irgendwie ein sehr emotionaler Moment, denn ich habe mich so verbunden mit dieser Stadt und diesem Land gefühlt. Mein Herz wurde richtig warm und mir wurde klar, dass es nicht selbstverständlich ist, dass ich das erleben darf und dann sogar noch ein zweites Jahr. Außerdem wurde mir wieder einmal bewusst, dass es eine eimalig ist und in dieser Form nie wiederkehren wird.

sdr

Ansonsten möchte ich euch einen Vers aus Sprüche mitgeben, der mir gerade in letzter Zeit sehr wichtig geworden ist und sich in meinem Leben sehr oft widerspiegelt. Ich habe die Zeit in Neuseeland irgendwie geplant. Ich hatte geplant nur ein Jahr zu bleiben, der Rückflug war gebucht. Nicht geplant habe ich dass meine Hosteltern mich gefragt haben ob ich nicht verlängern möchte. Nicht geplant habe ich, dass ich jetzt immer noch hier bin. Gott lenkt meine Schritte und selbst wenn ich falsche Abzweigungen nehme lenkt er meine Schritte. Ich bin dankbar, dass er mein Leben in seinen Händen hält und mich sicher an mein Ziel bringt. Seid gesegnet!!

Das Herz des Menschen erdenkt sich seinen Weg; aber der HERR lenkt seine Schritte. Sprüche 16, 32

 

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