Fiji

Hallo meine Lieben. Ich weiß, es gab lange, lange, lange nichts von mir zu sehen oder hören. Ich könnte wohl niemals eine Bloggerin werden!! Nun ja. Ich möchte euch in diesem Post über eine Reise erzählen. Oder über DIE Reise aller Reisen.

Dieser Post wird etwas anders und vermutlich sehr viel länger als alle anderen Posts. Also am besten holt ihr euch einen Kaffee oder Tee. Warm oder in Eisvariante und macht’s euch gemütlich!!

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Freitag, 03. Juni 2017 – Ein unerfüllbarer Traum?!

Hätte man mich jemals gefragt ob ich denke dass ich mal nach Fiji reise, hätte ich garantiert sofort mit einem bombenfesten NEIN! geantwortet. Nicht weil ich nicht hätte wollen sondern weil es einfach zu unrealistisch schien. Ich meine es ist nun mal die andere Seite der Welt und eigentlich nicht in meinem Urlaubsbudget drin… Wenn man aber in Neuseeland wohnt, ist Fiji nur einen drei ständigen Flug entfernt. Da wird so ein Urlaubsziel dann doch realistisch! Wir haben uns also einen Traum erfüllt und sind am ersten Juni Wochenende nach Fiji geflogen.

Wir sind Mittag in Auckland los geflogen und waren um circa 16:00 Uhr am Flughafen in Nadi. Als wir unser Resort gebucht hatten, dachten wir dass Fiji sooooo klein ist, dass wir da wahrscheinlich hin laufen können. Ähm ja. Keine Ahnung was in unseren Köpfen so los ist aber es hat sich herausgestellt, dass wir mit dem Auto fast 1,5 Stunden fahren mussten. Wir haben uns spontan ein Taxi geholt, weil man uns sagte dass der Bus Ewigkeiten braucht wegen „Fijitime“. Darunter konnten wir uns natürlich nichts vorstellen und haben denen einfach vertraut. Man muss auch dazu sagen, dass das Taxi 110 Fiji-Dollar gekostet hat. Fiji-Dollar rechnet man zu Neuseeland-Dollar ungefähr so um wie Neuseeland-Dollar zum Euro. (Kleine Rechenaufgabe an dieser Stelle…:P)

Die Taxifahrt war interessant oder sagen wir sehr rasant. Ich hatte kurzzeitig Angst um mein Leben!! Außerdem war es ein unfassbarer Schock. Nein, nicht der komische Fahrstil des Fahrers sondern all das, was wir am Weg gesehen haben. Das erste Mal in meinem Leben habe ich einen Kulturschock erfahren. Wir haben gar nicht damit gerechnet, dass in Fiji so eine Armut herrscht. Menschen liefen Mitten im Nirgendwo auf der Straße – scheinbar nach Hause von der Arbeit – Tiere waren am Straßenrand an Pfosten gebunden, abgemagert und traurig. Die Häuser sahen aus wie alte Hütten – teilweise ohne Türe und mit offenen Fenstern, Toiletten-Stellen im Garten und ständig irgendwelche Verkaufsstände am Straßenrand. Ich war wirklich geschockt.

Es war mittlerweile schon dunkel als wir im Resort ankamen. Wir wurden mit einem „welcome drink“ begrüßt, habe eingecheckt und wurden zu unserem kleinen „Häuschen“ gebracht. Unser Resort war klein und sehr familiär. Wunderschön! Von unserem Bungalow hatten wir circa 100 Schritte zum Meer – Traumhaft!! Die Mitarbeiter waren alle außerordentlich freundlich, hilfsbereit und super gastfreundlich. Wir haben uns dort wirklich sehr, sehr wohl gefühlt.

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Samstag, 04. Juni 2017 – Schlimmstes Gefühl und Kulturschock 2.0!

Samstag sah das Wetter nicht sehr gut aus aber wir waren guter Dinge. Es war super warm und wir waren einfach nur so happy in Fiji zu sein. Palmen vor unserer Türe und das Meer nur ein paar Schritte entfernt – Paradies. Wir haben auf der Terrasse gefrühstückt. Frisches Obst wie Papaya, Ananas, Bananen und Melone – das war SO SO SO GUT!! Der Himmel ist langsam aufgeklart und die ganze Landschaft hat sich dadurch verändert. Von Grau und Drist wurde ein Paradies wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte. Wunderschön!!

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Unser Tagesplan war weniger spektakulär oder zumindest dachten wir das zu diesem Zeitpunkt noch. Wir hatten vor am Vormittag zu einem Foodmarket zu fahren und am Nachmittag einfach am Strand zu liegen und schnorcheln zu gehen. Wir haben uns also erkundigt wo es einen Foodmarket gibt und wie wir da hin kommen. Ein Mitarbeiter unseres Resorts (Einer der nettesten und sympathischsten Menschen den wir je getroffen haben und liebevoll Teddybär von uns genannt!) hat uns erklärt wie wir dort hin kommen und hat am Straßenrand den Bus für uns aufgehalten. Die Fahrt nach Sigatoka dauerte circa 20 Minuten und hat 2 Fiji-Dollar gekostet. Ihr könnt euch ja ausrechnen wie viel das ist – NICHTS!! All eyes on us!! Wir sind in den Bus gestiegen und ich kam mir zum ersten Mal in meinem Leben so unfassbar weiß, ausländisch und seltsam vor. Was für eine wichtige Erfahrung, wenn auch nicht sehr schön in diesem Moment… Wir waren also die Einzigen Weißen im Bus und alle Augen waren auf uns gerichtet. Beim Aussteigen habe ich die nächste krasse oder einfach super unangenehme Erfahrung gemacht, die mir jedoch auch unglaublich viel gelehrt hat. Die Frau die neben mir saß hat sich direkt nach mir raus gequetscht und total gedrückt. Ich dachte nur „Man, was drückt die denn so, ich kann nicht schneller gehen, wenn die vor mir stehen!!“ Plötzlich und Gott sei dank im richtigen Moment kam mir der Gedanke „Die will an meinen Rucksack!!!“ Blitzschnell habe ich mich umgedreht und da hatte sie mein vorderes Fach schon geöffnet. Ich habe sofort in ihre Tasche geschaut (das war vielleicht die falsche Reaktion, aber vielleicht auch natürlich!) und dann in meine. Zum Glück habe ich mich in diesem Moment umgedreht,denn sie hätte total easy mein Handy nehmen können. Ich habe am ganzen Körper gezittert. Selbst jetzt, wenn ich das schreibe kommt mir ein super komisches Gefühl in den Bauch..  Ich kam mir so beschämt vor. Ja beschämt. Mir wurde plötzlich klar wie viel Angst ich um meinen Besitz habe. Je mehr man besitzt desto mehr Angst und Sorgen hat man.

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Nun ja, wir stiegen also aus und standen quasi direkt am Markt. Jedoch war das kein Markt wie wir es erwartet hatten… Es hat angefangen mit einer Halle in der Tisch an Tisch Unmengen an Ständen aufgebaut waren. Berge von Obst und Gemüse wurde verkauft und tausende von Menschen liefen herum. Kaum zu übersehen waren wir zwei weißen, leuchtenden Touristen zwischen all den Fiji’s – (Was ist das Wort für Fijianer? :D) Ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass wir für Aufregung gesorgt hatten. Alle haben uns ihre Ware angeboten beziehungsweise wollten sie uns andrehen. Nach der Aktion im Bus konnte ich gar nicht klar denken und habe mich einfach an meinen Rucksack geklammert. Ich war so unfassbar geschockt von Allem, dass ich total neben mir stand. Ich habe aus diesem Grund auch (leider) keinen weiteren Fotos von diesem Erlebnis, weil ich diesen Menschen nicht meinen Reichtum präsentieren wollte, das kam mir irgendwie falsch vor.

Wir wollten gerne in einen Supermarkt gehen und bisschen was zu essen kaufen. Gar nicht so einfach wenn man nicht klar denken kann – wir haben eine Dose Mais gekauft (die wir nur mit Hilfe von verschiedensten Werkzeugen wie Taschenmesser, Pinzette, Stein und Löffel öffnen konnten!) und ein paar ziemlich ekelhafte Cracker.. Ziemlich schnell haben wir uns dann auf den Weg zurück zum Resort gemacht. Ich wollte einfach nur, dass sich dieses schlimme Gefühl welches ich empfunden habe verschwindet. Zum Glück hat uns ein super lieber Mann gezeigt welchen Bus wir nehmen möchten. Die Busse dort sehen dezent anders aus als die, die wir gewohnt sind… (Im Übrigen, das da vorne ist keine Anzeige wo der Bus hält sondern die Liederliste… :D)

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Zurück im Resort mussten wir erst einmal verdauen was wir erlebt haben. Noch heute muss ich viel an diesen Vormittag zurück denken. Eine Sache, die uns erst im Nachhinein gekommen ist und über die wir uns ziemlich schlapp gelacht haben weil es einfach so blöd von uns war: Wie bitte kamen wir auf die Idee als zwei weiße Mädchen alleine einen Trip in diese Stadt zu machen? Und warum hat der Teddybär uns nicht „gewarnt“?

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Der Nachmittag war das totale Kontrastprogramm. Wir haben uns an den wunderschönen Strand unter die Palmen gelegt, im pudelwarmen Wasser gebadet und waren schnorcheln. Das Wasser war so klar und wunderschön. Wir haben blaue Seesterne und super schöne Fische sehen können. Der Nachmittag hat uns beiden sehr gut getan.

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Wie schön wird es wohl im Himmel sein, wenn das schon das absolute Paradies war? #dagehtwohlnochmehr

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Erste Erfahrungen mit Drogen???

Ähm ja. Das war uns nicht soooo ganz bewusst. In Fiji gibt es den so genannten Kava. Uns wurde erklärt dass Kava vor allem zu bestimmten und besonderen Anlässen zelebriert und getrunken wird, aber auch als Feierabendgetränk dient. In unserem Resort wurde also eine Kava ceremony angeboten und da wir nichts vor hatten dachten wir uns wir geben uns das volle Programm heute. Uns wurde sehr viel darüber erklärt und es war wirklich interessant. Die erste Runde ging dann auch direkt los. Kava sieht aus wie dreckspfützenwasser und schmeckt auch so. Da wollen die mir erklären dass ein Genussmittel ist wie Bier für uns und dann schmeckt das nicht mal annähernd gut geschweige denn genießbar. Nun ja. Weiter wurde uns dann erklärt, das Kava ein entspanntes Gefühl hinterlässt und man seeeeehr relaxed wird. Da haben wir natürlich gleich gefragt ob es eine Droge ist. Die Antwort war „In der Medizin wird es Droge genannt, wir nennen es aber nicht so!“ Haha, lustig!! Zweite Runde. Wir wollten eigentlich nein sagen, wollten aber auch nicht respektlos sein und haben es einfach über uns ergehen lassen. Das Zeug war so widerlich, aber hey, eine dritte, vierte und fünfte Runde ging noch. Unsere Zungen waren zu diesem Zeitpunkt dann schon super taub. Die Einladung auf der Terrasse von den Fijians noch eine Schüssel Kava zuzubereiten und zu trinken haben wir dann aber doch abgelehnt. (Am nächsten Tag wurden wir noch einmal dazu eingeladen – bei allem Respekt, nöööööö!)

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Sonntag, 05. Juni 2017 – Villagebesuch und Regentag

Am Sonntag hat es geregnet und war den ganzen Tag über grau. Das hat uns verwunderlicherweise gar nicht so sehr gestört, denn unser einziger Tagesprogrammpunkt war ein Besuch in ein Village um in den Gottesdienst zu gehen. An dieser Stelle möchte ich kurz erwähnen, dass wir es sehr gut gemeistert haben in so kurzer Zeit so viel von einer so anderen Kultur zu erleben!! Der Gottesdienst wurde von unserem Resort angeboten und Lori, der Mitarbeiter, hat uns dann also um 10 Uhr zum Village gebracht und mit uns den Gottesdienst besucht. Dies wird fast nie von Touristen angenommen, was ich absolut nicht verstehen kann. Wir mussten bei gefühlten 100 Grad lange Hosen und Schulterbedeckt anziehen. Außerdem haben wir Tücher bekommen die wir uns herum wickeln sollten. Lori selbst hat uns erzählt, dass er auch zu diesem Village gehört und dort, wenn ich mich recht erinnere, um die 150 Menschen leben. Davon mehr als die Hälfte Kinder!! Von allen Gottesdienst Besuchern waren rund ein viertel Erwachsene und Dreiviertel Kinder!! Als wir ankamen war uns erstmal ein bisschen mulmig. Die Erfahrung des vorherigen Tages lag uns immer noch schwer im Magen. Wir wurden jedoch super lieb begrüßt und wir waren froh, dass wir Begleitung hatten. Ihr wisst bestimmt wie Kinder schauen wenn sie zum ersten mal einen geschmückten, leuchtenden Weihnachtsbaum sehen? Ungefähr so haben uns die Kinder dort angeschaut. Die Meisten von ihnen haben nie zuvor weiße Menschen gesehen. Den ganzen Gottesdienst über haben sie sich immer wieder umgedreht und uns angesehen, ein kleiner Junge hat sich uns langsam aber sicher angenähert und ein Mädchen hat mich hinten am Nacken gestreichelt. Vermutlich wollte sie sehen ob die Farbe echt ist und wie sich Weiße anfühlen..

Jedes Village hat eine eigene Kirche. Ich weiß nicht ob jede Kirche auch drei Gottesdienste hat, aber in der Kirche, die wir besucht hatten finden jeden Sonntag drei verschiedene Gottesdienste statt. Der erste um 7 Uhr ist Pflicht, der zweite um 10 Uhr kann besucht werden, muss aber nicht und der dritte um 17:00 Uhr ist freiwillig und mehr ein Lobpreis Gottesdienst.

Der Pfarrer hat uns auf Englisch im Village willkommen geheißen, uns dazu eingeladen uns das Village anzusehen und Gott gebeten dass der heilige Geist uns die Predigt übersetzen möchte. Wir haben uns sehr geehrt gefühlt. Der Gottesdienst war ähnlich aufgebaut wie unserer. Allerdings gibt es nicht einen Lobpreisblock sondern zwischendurch wird immer mal wieder ein Lied gesungen. In den ersten Reihen sitzen diejenigen, die zum Chor gehören – wobei ich das Gefühl hatte, dass die gesamte Kirche ein Chor ist. Ihr könnt euch nicht vorstellen mit welch kräftigen Stimmen die Menschen in verschiedensten Stimmen die Lobpreislieder gesungen haben. Das war wirklich wahnsinnig beeindruckend…

Nach dem Gottesdienst wurden wir durch das Village geführt. Die Leute dort leben einfach so komplett anders als wir. Immer wieder habe ich mich gefragt ob ich allen ernstens oft das Gefühl habe dass ich noch dies und jenes brauche und dass ich noch nicht genug habe.. Die Menschen in Fiji haben nicht mal ein Bad im Haus!!! So viel dazu!! Gekocht wird meistens draußen über dem Feuer und der Müll wird auch einfach verbrannt, weil es sonst keine Möglichkeit gibt ihn zu entsorgen. Ihr könnt euch vorstellen wie es dort riecht. Übrigens haben wir bei der Hinfahrt vom Flughafen zum Resort uns schon sehr gewundert warum ständig Feuer am Straßenrand ist. Jetzt wissen wir bescheid. Von der Kirche und dem Village habe ich auch keine Fotos gemacht. Irgendwie kam mir das auch sehr komisch und falsch vor. Ich behalte diese Bilder in meinem Kopf und Herzen.

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Montag, 06. Juni 2017 – Eine Insel für uns allein!!

Für den Montag hatten wir einen Ausflug mit dem Boot auf eine Insel gebucht. Wir hatten etwas Bedenken mit dem Wetter aber es war wunderbar. Mit einem kleinen Boot und anderen circa 15-20 Menschen sind wir auf eine minimal kleine Insel gefahren und haben den Tag dort verbracht. Auch das war ein wirklich absoluter Traum. Die Sonne schien und es hatte gefühlte hundert Grad. Wir hatten Sonnenbrillen auf und Hauptsache aber erstmal meckern dass der Sand nicht weiß wäre – Sonnenbrille runter und ‚WOW‘!!!

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Verschiedenste Aktivitäten wurden angeboten. Wir waren erst einmal schnorcheln. Die Unterwasserwelt ist einfach der Hammer und ich habe mir kurzzeitig gewünscht ein Fisch zu sein… Danach gab es ein Buffet zum Mittagessen und frische Getränke. Nach dem Essen war das Highlight. Wir haben Haie gefüttert und sind mit ihnen geschwommen. Okay, okay, es waren Babyhaie ABER es waren Haie!! 😀 Das war ziemlich cool und die sind ja echt fast schon putzig. Allerdings war es doch ein komisches Gefühl als einer der kleinen Haie unter mir durch geschwommen ist – das hat mich ein kleines bisschen in Panik versetzt muss ich zugeben. (Ihr wollte Beweise von den Babyhaien? Schaut doch mal auf Instagram, dort gibt es ein kleines Video…)

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Das Lustige war ja, dass wir mit zwei Männern, einer aus Australien, der Andere Kiwi, im Wasser standen und Hühnchenreste vom Lunch ins Wasser geworfen haben um die Haie anzulocken. (Vermutlich sind das die einzigen Haie auf der Welt die Hühnchen fressen… :D) Und damit nicht genug, wir dachten wo Babyhaie sind, da ist auch ein Mama-Hai. Ohne Hirn und einfach völlig bescheuert haben wir uns unsere Schnorchel und Taucherbrille geholt und sind raus geschwommen auf der Suche nach Mama-Hai. Als wir zurück am Land waren ist mir bewusst geworden was ich gerade gemacht habe und habe mich gefragt ob ich eigentlich noch ganz dicht bin. Ich muss sagen in Fiji ist hat mein Hirn tatsächlich mal richtig fett Urlaub gemacht und sich komplett abgeschaltet… (Welcher Mensch steht im Wasser und versucht Haie anzulocken und welcher Mensch schwimmt dann noch raus um den großen Hai zu finden… #Urlaubmachtblöd!)

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Nach dieser Aktion ging es mit einem kleinen Bötchen mit Glasboden etwas auf’s Meer um Fische zu füttern. Wir haben ein Stückchen Brot bekommen welches wir ins Wasser halten sollten. „Seid gespannt was passiert!“ Tausende von Fische kamen um an dem Brot zu zutzeln. Und was für wunderschöne Fische. Auch das war eine super schöne Erfahrung.

Dieser Tag war auch sehr gelungen und ein sehr schönes Programm, welches wirklich auch entspannend war. Es ist mir gelungen abzuschalten (wie ihr ja schon gemerkt habt!) und ich bin super froh, dass wir diesen Trip gebucht hatten. Wir hatten auch sehr großes Glück mit den Menschen die dabei waren. Alle waren super freundlich, lustig und gut drauf!!

FAZIT

 

Von unsere Abreise muss ich nichts erzählen, das war nicht sonderlich spannend. Aber ich möchte gerne ein Fazit von unserer Fijireise ziehen.

Es war definitiv nicht so wie wir uns die Reise vorgestellt hatten. Wie ihr gelesen habt, gab es viele krasse Situationen in denen ich mich super unwohl gefühlt habe. Aber es gab auch wunder- wunderschöne Situationen. Es war wirklich das totale Kontrastprogramm. Das ganze Leben dort unterscheidet sich wie schwarz zu weiß zu meinem Leben. Fragen kommen auf, Gedanken schießen in deinen Kopf, die dir keine Ruhe mehr lassen. So viele Erfahrungen wie ich in diesen nur drei Tagen gemacht habe, habe ich in den ganzen 18 Monaten Neuseeland nicht gemacht. Zumindest fühlt es sich so an und keine einzige dieser Erfahrungen möchte ich missen. Selbst das schlimmste Gefühl auf dem Markt hat mich zu tiefste verändert und war wichtig für mein persönliches Leben. Jeder, der schon einmal ein sehr armes Land besucht hat und einen Blick „hinter die Kulissen“ werfen konnte weiß vermutlich was ich meine. Ganz plötzlich werden so viele Dinge unwichtig, wertlos. Auf einmal werden Dinge wichtig, die davor eher Nebensache waren oder nur dann wichtig wurden wenn es mir schlecht ging. Manche meiner Wünsche verblassten und ich habe sehr stark das Gefühl, Bedürfnis und Verlangen bekommen Anderen mit dem Reichtum den ich besitze zu helfen. Das ganze Denken verändert sich durch so ein Erlebnis oder zumindest habe ich das so wahrgenommen. Vermutlich könnte ich ewig weiter schreiben, ich hätte auch noch Millionen von Bildern in petto und tausende von Gedanken die ich noch nicht aufgeschrieben habe. Es war einfach ein unglaublich Eindrucksreiche Zeit.

Ich hoffe, der Post war nicht zu lange oder langweilig für euch. Es ist vermutlich der wichtigste Post den ich bisher verfasst habe – zumindest für mich. Aber ich hoffe auch, dass ich euer Denken ein wenig anregen konnte. Und ganz vielleicht kommen noch einmal ein paar Gedanken in weiteren Posts über all das was ich erlebt habe. Ich glaube das lässt mir einfach alles keine Ruhe… Seid gesegnet!!

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